Der Schmid im Wappen




Nicht erst die Schmidt's von heutzutage, auch schon Ritter des frühen Mittelalters taten sich schwer, wenn sie sich voneinander unterscheiden wollten, geharnischt und mit Helmen zugedeckt, wie sie - besonders auf dem Schlachtfeld - waren. So kam man darauf, sie mit Wappen auszustatten, die sie im Schild (daher auch das Sprichwort "Etwas im Schilde führen") und an den Helmen führten und an denen jeder sie erkannte.

Später gewöhnten sich die Fürsten an, ihren Untertanen zur preiswerten Belohnung für größere Taten Wappen zu verleihen, zunächst nur an adelige Personen, dann, ab dem 14. Jahrhundert, aber auch verdienten Bürgersleuten. Solch ein Wappen, das die Familie fortan mit stolzer Freude führte, war meist ein sogenanntes "redendes", ein Wappen nämlich, das den Namen illustrierte.
Bei Menschen, welche Schmidt hießen, war dies nicht schwer wie man an diesen Wappen sieht (natürlich auch an unserem):








Nicht jeder Schmidt, Schmid, Schmied... hat leider von seinen Ahnen ein Wappen ererbt. Dies ist jedoch kein Grund zur Traurigkeit: Wer gern ein Wappen möchte, kann sich auch heute noch eins malen lassen und in einer Wappenrolle eintragen.

Die Gleichheit des Familiennamens berechtigt nicht automatisch zur Führung des Wappens einer anderen Familie mit gleichem Namen.
 
Dies ist nur ein kleiner Teil der Entstehungsgeschichte von Familienwappen. Wer mehr wissen möchte sollte diese Links besuchen:
www.heraldik-wappen.de
www.gemeinschaft-wappenführender-familien.de
www.familie-greve.de
www.ahnenforschung.org

Quelle: "Schmidt heißt nicht jeder" von Ludwig Merkle